Wie so viele Tänze war auch der Bachata zu Beginn kein Tanz sondern ein von Gitarren geprägter Musikstil im Viervierteltakt, angereichert mit romantisch-dramatischen Texten meist männlicher Sänger, die von ihrer enttäuschten Liebe berichteten.  In den Jahren vor der Jahrtausendwende beschleunigte sich die Musik zunehmend und ein stark vom Merengue und Salsa inspirierter Tanz begann sich zu entwickeln, der bald auf den Namen des Musikstils getauft wurde. Entsprechend dem Salsa besteht die Schrittfolge des Bachata aus drei Schritten und einer Pause. Die Hüftbewegungen und die stark geschlossene Tanzhaltung hingegen stammen vom Merengue, so dass der Tanz zumindest in der Lateinamerikanischen Variante mit einer starken Prise Erotik angereichert wird. Die Europäische Ausführung hingegen ist mit einer deutlich offeneren Tanzhaltung um einiges entschärft.