Der Blues, ein naher Verwandter des Lindy Hop, war als Show- oder Gesellschaftstanz nie weit verbreitet. Er wurde viel mehr in kleineren Musikbars und Clubs getanzt und erhielt daher eher einen privaten Charakter. Dadurch behielt er die afrikanischen Bewegungen, nicht nur in der Hüfte sondern auch dadurch, dass er auf kleinem Raum getanzt wird. Der Blues-Tanz gehört eng zur Blues-Musik. Der Ursprung ist auch beim Blues afrikanisch und wurde häufig von Sklaven gespielt. Der Blues ist deshalb eher melancholisch. Über die Jahre hat sich der Blues entwickelt, sodass es heute viele Facetten dieses Stils gibt, auch schnelle und lustige.

Der Grundschritt ist das Gehen, an Ort oder in alle Richtungen. Die Herausforderung ist die Interpretation der Musik. Der Tanz ist subtile körperliche Kommunikation beim Engtanzen mit dem Partner. Beim Zuschauen wird Blues nicht gelernt, nur Übung macht den Meister!